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Gleichzeitig fällt der Luftaustausch durch undichte Fugen weg, der bei alten Fenstern unbemerkt stattfand. Wer sein Lüftungsverhalten nicht anpasst, bekommt feuchte Luft, beschlagene Scheiben und im schlimmsten Fall Schimmel in den Raumecken.
Ein Haushalt mit vier Personen gibt am Tag mehrere Liter Wasser an die Raumluft ab: Duschen, Kochen, Wäsche, Atmen, Pflanzen. Diese Feuchtigkeit muss raus. Früher ging sie durch die Fensterfugen, heute nur noch durch bewusstes Lüften oder eine Lüftungsanlage.
Öffnen Sie die Fenster zwei- bis dreimal am Tag für fünf bis zehn Minuten ganz, am besten mit gegenüberliegenden Fenstern für Durchzug. So wird die feuchte Luft komplett ausgetauscht, Wände und Möbel kühlen in der kurzen Zeit nicht aus. Ein dauerhaft gekipptes Fenster tauscht dagegen wenig Luft, kühlt aber die Laibung aus, genau dort setzt sich dann Feuchtigkeit ab.
Je kälter es draußen ist, desto schneller geht der Luftaustausch: Im Winter reichen fünf Minuten, im Frühjahr und Herbst zehn bis fünfzehn. Im Sommer lüften Sie am besten morgens und abends, wenn es draußen kühler ist als drinnen.
Nach dem Duschen und Kochen sofort lüften, Türen zu kühleren Räumen geschlossen halten, damit die feuchte Luft nicht ins kalte Schlafzimmer zieht. Schlafzimmer morgens lüften, nachts gibt ein Mensch bis zu einem Liter Wasser an die Luft ab.
Wer tagsüber nicht zuhause ist, einen dichten Neubau hat oder sehr viele Personen im Haushalt, kommt mit Stoßlüften an Grenzen. Dann helfen Fensterfalzlüfter, die unauffällig im Rahmen sitzen, oder eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Beides planen wir beim Fenstertausch mit ein, wenn es zur Situation passt.
Ja. 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte sind gut, darüber lüften.
Das ist ein gutes Zeichen: Die Außenscheibe ist kalt, weil keine Wärme von innen verloren geht. Es verschwindet mit der Sonne.
Kurz zum Lüften ja, dauerhaft nein.
Die meisten Fragen sind am Telefon in zwei Minuten geklärt. Beratung und Aufmaß kosten nichts.